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Inkontinenzprodukte für größere Kinder

Inhaltsverzeichnis

Gibt es ein Produkt für größere Kinder mit Inkontinenz?

Inkontinenz bei Kindern ist nicht selten. Denn die Kontrolle des Ausflusses beherrscht kein Kind von Beginn seines Lebens an und wird erst nach und nach erlernbar. Genauer gesagt kann ein Kleinkind erst im Alter von 24 Monaten seine Blase theoretisch kontrollieren. Im Laufe des Kleinkindalters kann durch Training und Erziehung der Eltern aktiv die Kontrolle über den Auslauf erlernt werden. Erst ab dem fünften Lebensjahr spricht man von einer Inkontinenz bei Kindern.

Eltern haben dabei häufig das Problem, dass sich keine geeigneten Produkte für Ihr heranwachsendes Kind finden lassen. Wir werfen einen genaueren Blick auf die Ursachen, warum Kinder auch noch nach ihrem fünften Lebensjahr von Inkontinenz betroffen sein können und zeigen Ihnen mit der ABENA Form Junior ein Produkt, das speziell für Kinder zwischen 5 und 15 Jahren von Abena entwickelt wurde.


Quelle: Equit, M. et al. (2013) Ausscheidungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Formen der Inkontinenz bei Kindern

Zu aller erst unterscheidet man zwischen Einnässen (Enuresis) bei Kindern und einer Harninkontinenz. Während Enuresis nocturna das Einnässen in der Nacht beschreibt, spricht man bei unkontrolliertem Auslauf am Tag explizit von Harninkontinenz.

Einnässen (Enuresis)

Je älter Kinder werden, desto seltener nässen sie sich unkontrolliert nachts ein. Dennoch gibt es eine geringe Zahl an Kindern und Jugendlichen, die nachts noch nicht „trocken“ sind. Man spricht hierbei von Enuresis. Kann Inkontinenz und Erziehung dabei in einem Zusammenhang stehen? In erster Linie nicht direkt: Hauptursache dafür ist zumeist die unterschiedliche Entwicklung der Blasenkontrolle und kann größtenteils genetisch bedingt sein. Eine Störung der Niere oder der Blase kann in seltenen Fällen ebenfalls Auslöser für Bettnässen in der Nacht sein. Ebenso können sogenannte Rückfälle (sekundäre Enuresis nocturna) bei über 5-Jährigen auftreten. Diese werden jedoch durch psychosoziale Gründe wie Ängste, Unsicherheiten oder Probleme mit

Mitmenschen ausgelöst. Natürlich kann auch eine Harnwegsinfektion oder eine Blasenentzündung Ursache für den nächtlichen Auslauf sein, was auf lange Sicht kein langfristiges Problem mit sich bringt.

Harninkontinenz

Anders verhält sich die Harninkontinenz, also der unkontrollierte Auslauf am Tag. Hierbei unterscheidet man zwischen mehreren Arten: Bei einer Dranginkontinenz ist die Ursache körperlich bedingt. Dabei füllt sich die Blase nicht richtig und Signale des Harndrangs können vom Gehirn nicht deutlich wahrgenommen werden. Der Mechanismus, der für den Harndrang verantwortlich ist, kann dabei nicht kontrolliert werden und führt dazu, dass Kinder unkontrolliert Urin ausschütten. Ebenso können Kinder mit einer Dranginkontinenz häufiger an Harnwegsinfektionen leiden.

Des Weiteren gibt es den sogenannten Miktionsaufschub. Dabei schieben Kinder bewusst den Toilettengang auf, weil sie gerade im Spiel oder in einer ähnlichen Situation keine Unterbrechung verursachen wollen und können nach einiger Zeit ihren Harndrang nicht mehr kontrollieren.

Seltener tritt die Inkontinenz bei Kindern durch Stressinkontinenz, Lachinkontinenz oder einer unteraktiven Blase auf. Auslöser hierfür kann beispielsweise das Anspannen anderer Muskelgruppen sein, wodurch das Kind die Beckenbodenmuskulatur nicht mehr aktiv anspannen kann und dadurch der unkontrollierte Auslauf verursacht wird. Bei einer Stressinkontinenz wirkt psychischer Stress vermehrt auf den Betroffenen ein. Es weiß nicht mehr, wie es den Stress „loslassen“ kann und beginnt, eine Inkontinenz zu entwickeln. Bei Lachinkontinenz wird das Einnässen vermehrt beim Lachen ausgelöst.

Vor allem psychische Ursachen lassen sich oft beheben. Aber dennoch gibt es genug Jugendliche, die Inkontinenzprodukte aufgrund von körperlichen Ursachen benötigen. Diese könnten beispielsweise folgende sein:

  • Infektionen oder Fehlbildungen der Harnwege
  • Krebserkrankungen der Blase
  • Adipositas
  • Verstopfung
  • Diabetes
  • Lebensmittelallergie
  • Epilepsie
  • neurologische Erkrankungen
  • psychische Probleme

ABENA Slip Junior Premium: Damit sind Kinder und Jugendliche gegen Inkontinenz gewappnet!

Wonach greifen Eltern am besten, wenn Ihre Tochter oder Ihr Sohn von einer Inkontinenz betroffen ist? Nach Babywindeln oder Erwachsenenwindeln? Die beste Lösung ist eine speziell entwickelte Windel für Kinder, die für die größte Babywindel zu groß sind. Auch ist bei Betroffenen oft die kleinste Erwachsenenwindel im Beinausschnitt zu weit. Die ABENA Slip Junior Premiumbietet mit einem maximalen Hüftumfang von 60 cm idealen Tragekomfort und ist speziell auf die Anatomie eines Kindes im Alter zwischen 5 bis 15 Jahren angepasst. Sie schützt neben ihrer besonders hohen Saugkraft mit einem Auslaufschutz an Vorder- und Rückseite. Eine weitere Besonderheit ist der schmale Kern und der kleine Beinausschnitt für die perfekte Passform für Kinder und Jugendliche.

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