Was ist eine Influenza?

Die Influenza hat im Sprachgebrauch viele Namen. So wird häufig auch von einer Grippe gesprochen. Fakt ist jedoch, dass die virale Infektion eine häufig unterschätze Erkrankung mit schwerwiegenden Folgen ist. Durch die schnelle Verbreitung der Viren ist besonders in Pflegeeinrichtung ein Ausbruch eine akute Bedrohung.

Die Übertragung von Influenzaviren erfolgt überwiegend durch Tröpfchen (beim Sprechen, insbesondere beim Husten oder Niesen), aber auch durch direktem Kontakt der Hände zu Oberflächen, die mit virushaltigen Sekreten kontaminiert sind und anschließendem Hand-Mund-/Hand-Nasen-Kontakt, möglich (z.B. durch Händeschütteln).

Seien Sie für einen Aufbruch vorbereitet

Die Influenza ist einer häufig wiederkehrende, konstante Bedrohung für eine Pflegeeinrichtung, die viele Bewohner mit geschwächtem Immunsystem hat. Durch die erhöhte Ansteckungsgefahr sind auch die eigenen Mitarbeiter nicht vor einer Erkrankung geschützt. Deswegen ist die goldene Regel in Bezug auf das Verhalten im Ausbruchsfall: Grundhygiene einhalten. Das richtige Hust- und Niesverhalten ist elementar um ein Verbreiten der Influenza zu vermeiden.

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Nehmen Sie sich Zeit und schulen Sie ihre Bewohner. Trainieren Sie das richtige Verhalten im Ausbruchsfall.

Des Weiteren ist eine virale Desinfektion (z.B. Aseptoman Forte) wichtig um mögliche Viren von Oberflächen und den eigenen Händen zu entfernen. Wir empfehlen ganzjährig virale Desinfektionsmittel zu verwenden um einem Ausbruch vorzubeugen.

Was muss ich im Ausbruchsfall tun?

Die Influenza ist sehr ansteckend und verbreitet sich schnell. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Bewohner in einem Einzelzimmer mit Isolierung und Schleusenfunktion unterzubringen.

7 Tage Isolation

Die Einzelzimmerunterbringung muss ab Symptombeginn für 7 Tage durchgeführt werden. Danach ist die größte Ansteckungsgefahrt vorüber und eine Unterbringung im normalen Bewohnerzimmer kann durchgeführt werden. Für die Zeit in der Isolierung ist eine Festlegung von Besucherregeln wichtig. Der Patient muss unterwiesen werden, wie er bestimmte Verhaltensregeln wahrzunehmen hat. Dies bezieht sich vor Allem auf das Nies- und Hustverhalten sowie auf die Händehygiene. Zusätzlich ist ein Pflegewagen mit Wäsche- und Müllabwurf, viralem Desinfektionsmittel und Schutzkleidung vor dem Zimmer bereitzustellen.

Die Symptome der Influenza

  • Fieber
  • Husten oder Halzschmerzen
  • Muskel- oder Kopfschmerzen
  • Schwächegefühl
  • Durchfall
  • Schweißausbrüche

Die Inkubationszeit der Influenza

Jemand ist möglicherweise mit dem Virus infiziert, hat jedoch keine Beschwerden. In dieser Zeit kann er andere infizieren. Die Zeit zwischen Ansteckung und Krankheit, auch Inkubationszeit genannt, beträgt bei einer Influenza 1 bis 2 Tage. Danach erfolgt der Ausbruch und zeichnet sich durch einen sehr plötzlichen Erkrankungsbeginn aus.

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Wir bei Abena verstehen, dass ein Ausbruch der Influenza für Bewohner, Angehörige und andere Interessengruppen eine pflegeintensive Zeit ist. Aus diesem Grund haben wir ein Paket mit Produkten zusammengestellt, die im Falle eines Influenza-Ausbruchs benötigt werden.

Das Influenza Testpaket enthält einen Schutzkittel, eine FFP2 Maske und Handschuhe, die für die Pflege eines Bewohners erforderlich sind, sowie virales Desinfektionsmittel für Flächen und Hände.

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Wie schütze ich mich selbst?

Die Regeln der Händehygiene sind strikt einzuhalten, d.h. eine hygienische Händedesinfektion ist vor und nach jeder Kontaminationsmöglichkeit notwendig. Dies gilt auch bei bzw. nach der Benutzung von Einmalhandschuhen. Es ist ein Händedesinfektionsmittel mit nachgewiesener Wirksamkeit für das Wirkungsspektrum „begrenzt viruzid“ einzusetzen.

Es ist zwingend notwendig Handschuhe (Einmaluntersuchungshandschuhe) bei der Grund- und Behandlungspflege, körperlicher Untersuchung und Behandlung sowie bei möglichem Kontakt  kontaminiertem Material zu tragen.

Es sind Schutzkittel bei direktem Patientenkontakt, für die Grund- (z.B. beim Betten) und Behandlungspflege zu tragen. Einmalschürzen werden vor dem Betreten des Bewohnerzimmere angelegt und vor dem Verlassen des Zimmers ausgezogen und im Müll entsorgt.
Mund-und-Nasen-Schutz (MNS) / geeigneten Atemschutz (FFP 2-3) vor Betreten des Zimmers anlegen und nach Benutzung im Zimmer in den Müll entsorgen. Wenn es gesundheitlich zumutbar ist, den Bewohner zum Tragen eines MNS auffordern und ggf. anlegen. Bei allen Tätigkeiten, bei denen die Mitarbeiter starken Hustenstößen ausgesetzt sein können, sind FFP2-Masken zu tragen. Wird das Husten des Bewohners z.B. beim Absaugen provoziert, sind FFP3 Masken zu tragen.

Wie kann ich dafür sorgen, dass eine Ausbreitung verhindert wird?

Tägliche Wischdesinfektion bewohnernaher Flächen und Griffbereiche sowie kontaminationsgefährdete Flächen mit einem Desinfektionsmittel mit nachgewiesener Wirksamkeit für das Wirkungsspektrum „begrenzt viruzid“.
Pflegeutensilien, Instrumente, Geräte, mit direktem Kontakt zum Bewohner, sind bewohnerbezogen zu verwenden. Bei Gebrauch bzw. vor Anwendung bei einem anderen Bewohner müssen diese mit einem gelisteten Desinfektionsmittel desinfiziert werden.
Pflegehilfsmittel bewohnerbezogen verwenden und im Zimmer belassen. Den Raum stets gut belüften.

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Welche Produkte benötige ich bei einem Ausbruch?

Schutzkleidung

Um eine Ausbreitung zu vermeiden

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Das Verhindern der Ausbreitung von Infektionen beginnt mit der ordnungsgemäßen Durchführung von Pflegeprozeduren. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtigen Produkte zur Verfügung haben.

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Flächendesinfektion

Welche Produkte benötige ich?

Die richtige Reinigung und Desinfektion des Bewohnerzimmers sind unabdingbar bei einem Norovrius, Influenza, MRGN oder MRSA Ausbruch. Lernen Sie die Möglichkeiten kennen.

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Händehygiene

Worauf muss ich besonders achten?

Händehygiene ist eines der wichtigsten Themen in der Infektionsprävention und im Ausbruchsfall. Es gibt viele Dinge die dabei beachtet werden müssen.

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